✿ Verlagssuche gestartet ✿

 

Yay! Endlich ist es wieder soweit! :-D Die Verlagssuche für das Casper-Buch geht los! ... Die ... langwierige, nervenzerreißende, anstrengende ... Verlagssuche ... Yay :-(

Okay, nein, eigentlich ist es gar nicht so schlimm ^^ aber anstrengend. Man schreibt nämlich nicht einfach einen Verlag an und fragt, ob man bei denen sein Buch verlegen darf. Wo kämen wir denn da hin, wenn das so einfach ginge? Nein, man muss eine Bewerbung schreiben, ein sogenanntes Exposé.

In diesem Exposé macht man im Grunde wirklich genau das, was man in einer richtigen Bewerbung für einen Arbeitsplatz machen würde: Werbung für sich und sein Buch. Dazu gehören auch ein Lebenslauf (wo ich erwähnen darf, dass ich es bisher nur zum Zeitungsverteiler geschafft habe), das Anschreiben, eine Inhaltsangabe und eine Leseprobe. Und die Inhaltsangabe hat es echt in sich. Erinnert sich noch jemand an die Inhaltsangaben bei Aufsätzen in der Schule? Der Horror! Wie soll man nur das alles, was man geschrieben hat in ein paar Sätzen zusammenfassen? Ehrlich, mir fällt es leichter, einen 400-Seiten Roman zu schreiben, als eine einzelne Seite darüber, worum es eigentlich geht.

Und dann auch noch die Nennung der Prämisse. Ich weiß bis heute nicht, wie genau man eine Prämisse eigentlich erklären soll. Aber grob gesagt gibt die Prämisse den Grundgedanken des Werks wieder. Wenn man zum Beispiel eine Geschichte über Monster unter dem Bett schreibt und wie ängstlich das Kind ist und was es alles unternimmt, das Monster endlich zu erwischen um sich seiner Angst zu stellen, es aber einfach nie zu Gesicht kriegt, dann kann die Prämisse lauten: Monster unterm Bett gibt es nicht.

Gut, wenn man dann also das Exposé fertig hat, muss man den "richtigen" Verlag finden. Ich muss gestehen, dass ich bei meinen anderen Büchern immer alles angeschrieben habe, was mir in die Finger kam ...*hähä*... aber jetzt bin ich älter und weiser... und mache es immer noch so :-D. Nein, Scherz, man muss wirklich schauen, dass der Verlag die Art Buch auch anbietet. Als Kinderbuch-Autor (oh mann, mir fällt grad ein, dass ich noch ein Pseudonym dafür brauche) bringt es mir gar nichts einen Kochbuch-Verlag anzuschreiben. Ich meine, könnte man tun, aber die wollen das Buch sehr wahrscheinlich nicht ;-)

Und damit bin ich da, worauf ich eigentlich hinaus wollte: Die ersten Umschläge mitsamt Exposé, Anschreiben und Leseprobe sind auf dem Weg! *freu freu freu freu freu freu* :-D

Große Hilfe bekam ich dabei übrigens von unerwarteter Seite, nämlich von Mi­chae­la Mar­wich. Das ist eine Autorin, deren Buch zur Zeit verfilmt wird (Valeska) :-o Eine wirklich super sympatische Frau!

Jetzt heißt es warten und Capri Sonne schlürfen. Es kann gut ein halbes Jahr dauern, ehe man eine Antwort bekommt. Und ich bin doch so ungeduldig *schnauf*. Eigentlich kriegt man in der Regel nicht mal eine Antwort. Die Verlage "warnen" einen auf ihren Seiten schon, dass wenn man so und so lange nichts von ihnen hört, man abgelehnt wurde *doppel-schnauf*

 

Drückt mir bitte alle ganz fest die Daumen, dass mir ein Verlag eine positive Rückmeldung gibt.

Unter allen, die mir die Daumen drücken verlose ich das Buch sobald es veröffentlicht ist :-D

 

(Buchstabenwuselbild designed by Macrovector / freepik.com)


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